Sisal-Boden

Sisalteppiche gehören zur Gruppe der Hartfaserteppiche. Materiallieferant für dieses Produkt ist die Sisalagave.
Bei der Ernte werden die Agavenblätter, die glattrandig oder auch manchmal gezähnt sind, abgeschnitten. Die Blätter von ca. 1 m Länge und einem Stückgewicht von ca. 600 g werden auf dem Feld sortiert und gebündelt. Entfaserungsmaschinen nehmen die Blätter auf, quetschen mittels Walzen das schleimige Blattfleisch der Agave von der Faser ab, waschen die freigelegte Faser sorgfältig aus und liefern das noch nasse und wirre Fasergut ab. Zum Trocknen wird die Sisalfaser nun über Drähte oder Leinen gehängt. In Tagesfrist ist die Sisalfaser trocken, blendend weiß gebleicht und damit zur weiteren Verarbeitung bereit.

Man bringt sie nun in die „Bürsterei“, wo sie mechanisch gebürstet (gekämmt) und parallel gelegt wird. Sorgfältig werden die Faserbüschel dann in die schweren hydraulischen Pressen eingelegt, die hart gepreßte, mit Eisenband umschlossene Ballen von ca. 250 kg Gewicht ausstoßen.
Wegen der hohen Reißfestigkeit und ihrer leuchtenden Farben verwendet man das aus Sisal gesponnene Garn für Treppen- und Korridorläufer, Matten, Bahnen-Auslegeware auch besonders dort, wo neben hoher Verschleißfestigkeit eine besondere Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit erwartet wird. Die Sisalteppiche werden in der Regel in Kette und Schuß glatt gewebt. Den sogenannten Bouclé-Charakter erzielt man durch Verwendung stärkerer Schußgarne mit dünneren Kettgarnen.

Pflegeleichtigkeit, absolute Sicherheit gegen Mottenfraß und Haltbarkeit sind die wichtigsten Eigenschaften von Sisalteppichen.

 
 
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